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    Shailen
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    Beitrag  Shailen am Mo Feb 02, 2009 3:19 pm

    Wer kennt das Problem nicht.
    Man hat eine tolle Story erfunden und endlich die letzten Worte geschrieben, oder die letzten Fehler ausgemerzt und denkt "Fertig". Nun, das ist es nicht so ganz. Fertig ist man da noch lange nicht, denn jetzt fängt die richtige Arbeit erst an.
    Das Veröffentlichen.
    Eine gute Idee ist es das Buch eventuell erst einem Lektoren vorzulegen, damit er noch einmal die übersehenen Fehler überarbeiten kann, was aber in den meisten Fällen Geld kostet. Will man das nicht, oder hat es schon hinter sich, dann ist jetzt die Frage des Verlages. Wenn man Glück hat und einen guten Lektoren, der eventuell einige Adressen kennt und auch das Buch im Genre einstufen kann, dann ist die Hälfte der Arbeit schon getan.
    Hat man das nicht, sollte man erst schauen in welches Genre das Buch passt, also ob in Fantasy, Sci-Fi, Drama, Komödie, Sachbuch (sehr Chancenschweres Genre), etc. Ist man sich des Genres sicher, ist die nächste Sache einen Verlag zu finden der dieses abdeckt. Man sollte z.B. kein Drama an einen Verlag schicken der sich ausschließlich mit Comedy beschäftigt, das wäre sprichwörtlich der Griff ins Fettnäpfchen.
    Eine Hilfe einen Verlag zu finden bietet meistens das Internet.
    Es gibt einige gute deutsche Verlagshäuser, welche auch international bekannt sind, so zum Beispiel der Fischer Verlag. Aber zumeist harpert es dann an einer Sache, an der Finanzierung, denn der erste Schuss (ca. 1000 Bücher), möchte irgendwie Geldlich unterstützt werden. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wenn man das Geld z.B. nicht hat.
    Einige Banken oder öffentliche Vereinigungen sponsoren bestimmte neue Autoren, da sie ihnen einen Chance geben wollen. Es ist klar, das dies nicht aus Uneigennutz geschieht, aber das ist verschieden und sollte man einfach im Vorab klären.
    Eine weitere Möglichkeit ist da der BOD-Verlag, welcher eine gute Anlaufstelle für angehende Autoren ist, welche nicht so stark finanziell bestückt sind.
    Hat man es endlich geschafft und das Buch wird gedruckt, kommt hier der wichtigste Teil, die Werbung und Vermarktung. Einige Verleger bieten in ihrem Verlag schon von Vertrag aus an, einen da zu unterstützen. Wie z.B. mit Flyern, oder gar für den Verlag arbeitenden Personen, welche das Buch in verschiedenen Buchhandlung vorstellen. Aber auch die Teilnahme an einigen Buchmessen möglich machen, was sehr wichtig für die eigene Vermarktung wichtig sein kann, denn hier haben einige Bestseller ihren Anfang gemacht.
    Selbst sollte man am meisten tun und den sogenannten Schneeballeffekt nutzen. Das kann man unter anderem mit einer eigenen Internetseite, die so oder so eine sinnvolle Anschaffung für einen Autor ist, da sie später auch als Anlaufplattform für Fans dienen kann, um ein vielleicht ein paar Hintergründe über das Buch zu erfahren, welche nicht darin stehen. Oder ob Nachfolgebücher geplant sind und wie weit sie sind. Aber auch um mit dem Autor selbst einmal in Kontakt treten zu können. Die Nutzungsmöglichkeiten sind hier sehr viele.
    Eine andere Sache können auch Gratis Bücher an Freunde und Verwandte sein, oder am Arbeitsplatz, Vereine (wo man Mitglied ist) oder sonst irgendeine öffentliche Möglichkeit ist.
    Man sollte die "MundzuMund" Werbung nie außer Acht lassen, denn sie ist das wichtigste an der Veröffentlichung eines Buches. Wenn einer sagt; "Du, ich habe da gerade ein tolles Buch gelesen, das richtig spannend ist. Das solltest du auch mal lesen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Wäre vielleicht auch etwas für dich." Oder die berühmte Frage; "Was liest du denn da für ein Buch?" Je mehr es kennen um so mehr werden es kaufen und um so höher ist die Chance einmal den Traum eines jeden Autors selbst zu erleben.
    Die Anfrage einer Filmgesellschafft.
    Hier möchte ich jedem ans Herz legen, in dieser Hinsicht wenig Kompromisse einzugehen, denn das Buch ist und bleibt "Euer Lebenswerk" und das sollten auch die Fans bemerken, das ihr eure Liebe und Leidenschaft hineingearbeitet habt, diese aber auch achtet und nicht einfach "verscherbelt". Wenn eine Filmgesellschaft sich meldet, schaut was sie euch bieten und schaut, ob da nicht noch eine andere Gesellschaft Interesse haben könnte. Wobei ihr aufpassen solltet, ob sie in dem Genre auch die nötige Erfahrung mitbringen. Vielleicht hat man dann das Glück und sitzt in der ersten Reihe, wenn die Verfilmung vom eigenen Buch zum ersten Mal startet und spürt endlich sein Ziel erreicht zu haben.
    Ein Autor sollte sich immer eines während des ganzen Weges; "Er sollte seine Ziele nie zu tief stecken, denn dann wird die Leidenschaft des Schreibens noch stärker."
    Viel Glück jedem, der ein Buch veröffentlichen will.

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